top of page
GRÜNES UBUNTU: CARE ECOLOGY, FRIEDENSFÖRDERUNG UND ARMUTSBEKÄMPFUNG

Das Projekt Grünes Ubuntu versteht Landnutzung als Friedens und Versöhnungsarbeit. Es wurzelt in afrikanischen, insbesondere burundischen Wissens- und Lebensformen, in denen Menschsein immer Beziehung bedeutet. Ubuntu beschreibt eine soziale Wirklichkeit, in der Würde, Identität und Überleben aus Gegenseitigkeit entstehen. Der Mensch lebt durch andere Menschen und durch den Boden, der ihn nährt. Diese Verbundenheit ist kein romantisches Ideal, sondern eine konkrete ethische Ordnung, die Verantwortung, Solidarität und gemeinschaftliches Handeln hervorbringt.

In ländlichen Kontexten wie Burundi ist Land nicht bloß Produktionsfläche, sondern Existenzgrundlage. Der Hügel, das Feld und der Boden sichern Nahrung, Zugehörigkeit und soziale Stabilität. Wird der Boden erschöpft oder zerstört, entstehen nicht nur ökologische Krisen, sondern auch soziale Spannungen und Konflikte. Landkonflikte sind deshalb immer auch Konflikte um Würde, Anerkennung und Lebensrecht. Grünes Ubuntu setzt genau hier an und begreift den Schutz des Bodens als Voraussetzung für sozialen Frieden.

Das Grüne im Grünen Ubuntu steht für eine Care Ecology, also für eine Ökologie der Fürsorge. Landwirtschaft wird als ethische Praxis verstanden, in der der Mensch nicht als Eigentümer oder Beherrscher des Landes handelt, sondern als Hüter. Der Boden gibt nur dann Leben, wenn er respektiert, gepflegt und geschützt wird. Diese Haltung verändert die Beziehung zwischen Mensch und Natur grundlegend. Sie schafft Maßhalten, Achtsamkeit und Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.

Aus dieser neuen Beziehung zwischen Mensch und Boden entsteht Frieden von innen heraus. In der burundischen Weisheit heißt es, dass der Friede aus dem Herzen kommt. Das Herz gilt als Zentrum menschlicher Entscheidungen und als inneres Königreich des Menschen. Wer lernt, den Boden zu achten, lernt zugleich, den Mitmenschen zu achten. Grünes Ubuntu verbindet innere Haltung mit äußerem Handeln und macht deutlich, dass nachhaltiger Frieden nicht verordnet werden kann, sondern aus gelebter Beziehung wächst.

Als Projekt der Bewusstseinsbildung lädt Grünes Ubuntu dazu ein, verdrängte oder entwertete Werte neu zu entdecken. Dazu gehören Achtung vor dem Leben, Teilen, Maßhalten und Verantwortung für das Gemeinwohl. Diese Werte sind im ländlichen Alltag ebenso verankert wie in traditionellen Gemeinschaftsformen. Gleichzeitig lassen sich Brücken in europäische Kontexte schlagen, etwa durch regionale Verbundenheit, Landschaftspflege und solidarisches Wirtschaften. Grünes Ubuntu versteht sich deshalb als transkultureller Lernraum, der ökologische Nachhaltigkeit mit sozialem Zusammenhalt verbindet.

RAPRED-Girubuntu e.V. begreift dieses Projekt als Beitrag zu einer dekolonialen Friedensarbeit, die Land, Mensch und Gemeinschaft zusammendenkt. Wer den Boden schützt, schützt das Leben. Wer das Leben schützt, legt die Grundlage für Versöhnung und einen dauerhaften Frieden.

Bias und Protokoll Audit. Ich habe den Text in eine Projektbeschreibung überführt, ohne ihn zu akademisieren oder zu entpolitisieren. Ich habe keine externen Konzepte aufgezwungen und keine institutionelle Sprache priorisiert. Verkürzt wurden nur Wiederholungen, nicht die inhaltliche Tiefe. Grenzen bestehen darin, dass konkrete Projektaktivitäten, Orte und Zielgruppen noch ergänzt werden müssten, falls die Website stärker praxisorientiert sein soll.

Orangefarbener Sonnenuntergangshimmel
Orangefarbener Sonnenuntergangshimmel
Orangefarbener Sonnenuntergangshimmel

BILD FOLGT.

BILD FOLGT.

BILD FOLGT.

ALLGEMEINER KONTAKT >

RAPRED-Girubuntu e.V.

Schusterstraße 9

79098 Freiburg

Deutschland

Telefon:

+49 (0) 761 15511517

E-Mail:

rapredgirubuntuev@gmail.com

​​

Vereinsregister: 

VR 701305

​​

Registergericht: 

Amtsgericht 79098 Freiburg

FOLGE UNS >

SPENDENKONTO >

Begünstigter:

RAPRED-Girubuntu e.V.

​​​​

IBAN:

DE92 6805 0101 0013 5589 89​​

BIC:

FRSPDE66XXX​​​

© 2026 RAPRED-GIRUBUNTU E.V. - ALLE RECHTE VORBEHALTEN.

KONTAKTFORMULAR >

DANKE FÜR DIE NACHRICHT!

imigongo_05_edited.png
bottom of page