Hakuna Matata

Hilfe zur Selbsthilfe – Wege aus der Armut für Frauen in Kenia

Unsere erste Hilfsaktion haben wir im April 2015 in dem kleinen Dorf Kandara in Zentralkenia gestartet. Das liegt ca. 50 km, eine gute Autostunde, nordöstlich der Hauptstadt Nairobi.
Von Spendengeldern wurden 250 Küken gekauft und der Aufbau einer kleinen Hühnerfarm finanziert, die im Augenblick zwei Frauen einen Arbeitsplatz bietet. Mit dem Verkauf der ersten Eier nach 6 Monaten Aufzucht an einen Großabnehmer und mit dem Fleischverkauf nach einem Jahr verdienen sich … und … umgerechnet ca. 45 Euro pro Monat, womit sie ihre Familien ernähren und ihren Kindern eine bessere Ausbildung ermöglichen können.
Wie sich im ersten Jahr gezeigt hat, sind die 3 größten Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, die Beschaffung von genügend Tierfutter, die hohen Stromkosten und besonders die Wasserknappheit. Darum ist unser nächstes Etappenziel, um das Geschäft rentabler zu machen und damit weiteren Frauen Beschäftigung geben zu können, die Anschaffung eines zweiten Wassertanks oder mehr Auffangbehälter für Regenwasser, um die Reserven für längere Trockenperioden zu erhöhen.

Darüberhinaus muss der kleine Hühnerstall vergrößert, besser wärmeisoliert und mit Fenstern ausgestattet werden, so dass sich die Heizkosten senken lassen. Denn auch im kenianischen Hochland kann es Nachts empfindlich kalt werden. Alles in allem benötigen wir dafür ca. 5.000 Euro, für Kenia eine unvorstellbar hohe Summe.

Die Situation in Kenia
Obwohl Kenia im Vergleich zu anderen ostafrikanischen Ländern eigentlich eine leistungsfähige Volkswirtschaft besitzt, lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Armut. Denn während es in der Stadt einige Gutverdiener gibt und die Preise stark steigen, wird es für den Großteil der Landbevölkerung immer schwieriger ein Einkommen zu finden.

Bedingt durch den Klimawandel fallen Regenperioden aus, Ernten vertrocknen, Tiere verdursten und viele Familien können kaum noch vom Ertrag ihrer Arbeit leben. In der Hoffnung auf bessere Verdienstmöglichkeiten flüchten Dorfbewohner in die Städte. Doch ohne Ausbildung bekommen sie dort keine richtige Arbeit, können sich die hohen Mietpreise nicht leisten und landen letztendlich meistens in den Slums.

Catherine ist 25 und stammt ebenfalls aus Kandara. Als drittes Kind ihrer Familie machte sie nach der Realschule eine Ausbildung zur Friseurin, die sie erfolgreich mit einem staatlichen Diplom abgeschlossen hat. Doch ihr größter Wunsch, ein eigener kleiner Friseursalon – die einzige Möglichkeit von ihrem Beruf tatsächlich leben zu können – ist für sie ohne Startkapital bisher ein unerreichbarer Traum. Die Raummiete und eine bescheidene Grundausstattung mit Trockenhaube, Spiegel, Kämmen, Föhn und sechs Plastikstühlen sind für die junge Berufsanfängerin viel zu teuer. Besonders da in Kenia die Ausbildung nach der Grundschule aus eigenen Mitteln bezahlt werden muss und ihre Familie sich bereits die Ausgaben dafür kaum leisten konnte.

Helfen Sie uns, Frauen wie Catherine eine Perspektive zu geben! Jeder kleine Spendenbetrag hilft: z.B. für einen Kamm, Stuhl, Föhn … oder werden Sie „Berufs-Pate“ und übernehmen Sie die Kosten für die ersten Monatsmieten.

Als gemeinnützig anerkannter Verein stellen wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung aus.

Spendenkonto:
Sparkasse Freiburg
IBAN: DE92 6805 0101 0013 5589 89
BIC: FRSPDE66XXX

Herzlichen Dank für jeden Cent !

RAPRED-Girubuntu e.V.
Réseau Africain pour la Paix, la Réconciliation et le Développement Durable

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